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Der Schulbezirk umfasst das Gemeindegebiet westlich von Schramberg über das Lauterbacher Tal bis zum Fohrenbühl und das Sulzbachtal. Lauterbach zählt etwa 3.000 Einwohner. Die Gemeinde setzt als ältester Kurort im Landkreis Rottweil und wegen ihrer landschaftlich reizvollen Lage im Mittleren Schwarzwald auf den Tourismus. Aufgrund der topografischen Verhältnisse ist das Dorf nur mäßig industrialisiert. Zunehmend verlassen größere Betriebe mangels Ausdehnungsflächen das enge Tal. Lauterbach ist daher Wohnort zahlreicher Pendler. Obwohl Lauterbach zu den finanzschwächsten Gemeinden des Landkreises Rottweil gehört, entschieden sich drei Viertel der Bevölkerung bei der Eingemeindungsentscheidung nach Schramberg im Frühsommer 1998 weiterhin für die Selbständigkeit. Der Schulträger war und ist bemüht, die Schule im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten bestmöglich zu unterstützen.

Rund 40 % der Schüler/innen sind Fahrschüler aus den Ortsteilen Sulzbach oder Fohrenbühl.

An der Schule unterrichten 11 hauptamtliche Lehrkräfte (etwa zur Hälfte in Teilzeit) und 4 Religionslehrer/innen. Mit Ausnahme des Schulleiters und einer Fachlehrerin sind alle Lehrkräfte als Klassenlehrer mit großem Fächerkanon eingesetzt.

Mit den vom Schulamt zugewiesenen Lehrerwochenstunden wird durch teilweise klassenübergreifenden Unterricht der Pflichtbereich der Stundentafel voll abgedeckt. In allen Klassenstufen findet Stütz- und Förderunterricht statt.  

Anstelle des früheren - leider eingestellten -  "Erweiterten Bildungsangebots" der Hauptschule setzt die Schule im Fächerverbund "Musik - Sport - Gestalten" auf ein Kern- und Kurssystem mit klassenübergreifenden Arbeitsgemeinschaften z. B. in Chor, Erste Hilfe, Bildender Kunst und Sport (in Kooperation mit hiesigen Vereinen). Ein Novum im Schulkreis ist die "Bläserklasse" (4. Durchgang). Alle Fünft- und Sechsklässler erlernen in Kooperation mit dem hiesigen Musikverein in 2 Jahren das Spielen eines Blasinstruments.

Die hiesige Hauptschule erfährt weiterhin Zuspruch, was sich an der seit vielen Jahren stabilen Übergangsquote zur Hauptschule (durchschnittlich etwa 30  % des Jahrgangs) zeigt. Durch die Multilaterale Versetzungsordnung wechseln durchschnittlich 2 Schüler/innen der Jahrgänge 5 bis 8  zu anderen Schulen in Schramberg.

Entsprechend den Bildungsplänen der Hauptschule/Werkrealschule wurden in den einzelnen Klassenstufen 5 bis 9 pädagogische Schwerpunkte und Leitthemen fest verankert.

Innerhalb des in den schulischen Gremien vereinbarten „Pädagogischen Konzepts" messen die Lehrkräfte der Vermittlung erzieherischer Werte und dem sozialen Lernen besonderes Gewicht bei. Persönlicher Lernfortschritt und gezielte Hilfen bei der Berufsfindung der Schüler/innen ist wichtiger Maßstab der Schularbeit.

Das Lehrerkollegium ist  Neuerungen gegenüber aufgeschlossen und experimentierfreudig. Es legt großen Wert auf die Ausgestaltung der Schule zum „Wohlfühlort" und „Lebensraum" sowie auf ein vielfältiges Schulleben mit zahlreichen schulischen und außerunterrichtlichen Veranstaltungen.

Hierbei kann die Schule stets mit der tatkräftigen Unterstützung der Eltern rechnen und auch auf Kooperationen mit vielen örtlichen Vereinen bauen.

Zu den Stärken unserer Schule zählen die hauptschultypischen Profilbereiche wie Berufswahlunterricht (mit über 20 Praxistagen) oder der Unterrichtsbereich "WAG" (Wirtschaft - Arbeit -Gesundheit). Insbesondere im Bereich der "Neuen Medien" und dem Informatikunterricht hat die Schule im Schulkreis als Vorreiter einen guten Ruf erlangt.

Unsere Hauptschule hat im Rahmen der „Zukunftsoffensive Baden-Württemberg" bereits in der ersten Runde am Modellversuch zum multimedialen Lernen in der Eingangsstufe Klasse 5/6  teilgenommen und leistete damit Pionierarbeit beim Reformkonzept „Impulse Hauptschule".