Olympiatag zum Abschluss
einer gelungenen Projektwoche
Olympische Begeisterung pur, die La-Ola-Welle, Fanfaren,
Fackeln und strahlende Goldmedaillengewinner: einen ganzen Vormittag lang stand
die Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule Lauterbach unter dem Zeichen der fünf
Olympischen Ringe.
Dies als krönender Abschluss einer Projektwoche, in der
alle Klassen sich in vielfältiger Weise mit den Olympischen Spielen der Antike
beschäftigt und eine ganze Menge
Neues und Interessantes erfahren hatten und den Bogen schlugen bis hin
zur diesjährige Rückkehr Olympias nach Griechenland.
Wenige Tage nach Ende der Paralympics wehte
nun also als Höhepunkt des Olympiajahres 2004
die olympische Flagge über Lauterbach beziehungsweise über der Schule
und brachte Flair und Begeisterung unter dem Zeichen der fünf Ringe in die
Schule.
Alleine schon der Einzug der Mannschaften mit den
Nationalflaggen, dem Spielen der Olympiahymne,
dem Hissen der Olympiaflagge, dem Entzünden des olympischen Feuers bis
hin zum Sprechen des Olympischen Eides vermittelte olympisches Flair und ließ
die Schüler spüren, was es heißt, bei den alle vier Jahre stattfindenden
Spielen mit dabei zu sein.
Nach der feierlichen Eröffnung im Schulhof durch Rektor
Otto Schoch, der sich bei allen Lehrkräften, die sich auf das Abenteuer Olympia
eingelassen hatte, genau so bedankte wie bei den Schülern für ihr
interessiertes und fleißiges Mittun, begannen die Wettkämpfe. Wie bei Olympia
üblich, an verschiedenen Orten: die Hauptschüler im Pausenhof, die Grundschüler
in der Turnhalle.
Dabei waren bei den einzelnen Disziplinen sowohl sportliche
Fähigkeiten gefragt wie auch
Geschicklichkeit die entsprechenden Punkte einbrachte, um am Schluss bei der
Siegerehrung ganz vorne mit dabei zu sein. So beim Disc(us)-Wurf, bei dem eine
CD so genau wie möglich platziert werden sollte wie beim Slalom, dem Weitsprung
aus dem Stand oder beim Ring-Wettkampf. Außer Konkurrenz, aber kräftig
angefeuert von den Schülern, zeigten vor dem Hauptschulgebäude, über dem die
olympische Flagge prangte und wo die Säulen antik- olympisch umgestaltet worden
waren, sogar die Lehrer ihr ganzes Können.
Derweil zeigten die jüngern Olympiateilnehmer – die der
Grundschule – in der Turnhalle mit riesigem Eifer und lautstark, dass das
olympische Feuer in ihnen heftig loderte. Ob beim Slalom, beim Wagenrennen oder
beim Marathonlauf, der origineller weise durch verschiedene
Zusatzschwierigkeiten angereichert wurde: so musste während des Laufs dem Göttervater
Zeus, der ansonsten das Geschehen aus leicht erhöhter Position interessiert
betrachtete, die Hand geschüttelt werden. Er war es dann auch, der bei den
verschiedenen Wettbewerben die jeweiligen Medaillengewinner auszeichnete. Und
dazu gab’s dann stilgerecht einen olympischen Lorbeerkranz als sichtbaren
Kopfschmuck für erfolgreiches Abschneiden.
Mit einer fröhlichen Abschlussfeier endete dieser
Lauterbacher olympische Tag und damit die gesamte Projektwoche der Grund- und
Hauptschule. Die Dritt- und Viertklässler sangen einen schwungvollen
Olympiasong und alle Grundschüler bewegten sich gekonnt zu den Klängen eines
griechischen Sirtaki und zogen damit noch einmal einen großen Bogen vom antiken
Olympia über die Sommerspiele dieses Jahres bis hin zu den mit viel Engagement
und Freude durchgeführten Projekttagen.
(Robert King)