Sehr geehrte Damen und Herren,
wir freuen uns, dass Sie zu unserer Abschlussfeier erschienen sind. Wir
wollen Ihnen nun in einem kurzen Rückblick zeigen, was wir so alles in
unserer Schulzeit erlebt haben.

Als wir eingeschult wurden, waren wir alle fürchterlich aufgeregt. Da wir
in der 1. und 2. Klasse ziemlich viele Schüler waren, ging es oft recht
turbulent zu. Doch Frau Hernando und Frau Sewdas hatten uns bald sehr gut
im Griff. Am Ende des zweiten Schuljahres bekamen wir zum ersten Mal
Noten. Das war ganz schön aufregend.
Die folgenden 2 Jahre, bis zur 4. Klasse, waren schon anstrengender. In
HuS bauten wir unser Dorf nach. Ist doch gut gelungen!

Unser Klassenausflug führte uns nach Hornberg. Vom Bahnhof Hornberg
wanderten wir zum Schloss, das wir bei einem Rundgang genau unter die Lupe
nahmen.
Anschließend tobten wir uns auf dem Spielplatz aus. Später versuchten
wir uns noch beim Minigolfspiel. Zum Schluss erfreuten wir uns bei dem
Theaterspiel "Der Kater Mikesch" auf der Freilichtbühne.

Zu Beginn des 4. Schuljahres führten wir das Theaterstück "Die
kleine Hexe" zur Einschulung der neuen Erstklässler auf. Am Ende
bekam jeder Erstklässler von uns eine Papierblume geschenkt.
Jedes Jahr ist für uns natürlich die fünfte Jahreszeit ein wichtiger
Termin, der immer gebührend gefeiert wurde.
Auch bei den Bundesjugendspielen durften wir zum ersten Mal mitmachen. Vor
der Fahrradprüfung, die wir noch auf dem Sulgen abgelegten, waren wir
sehr aufgeregt. Schließlich mussten wir uns langsam für eine
weiterführende Schule entscheiden. Frau Hernando und Frau Veeser, unsere
Klassenlehrerinnen in den Klassen 3 und 4, halfen uns bei dieser
schwierigen Entscheidung.
Zum Abschluss unserer Grundschullaufbahn feierten wir dann ein Fest.


In der Hauptschule pfiff auf einmal ein anderer Wind.
Frau Sieber hat uns die Umstellung so leicht wie möglich gemacht, so
dass wir den Einstieg in die Hauptschule gut verkrafteten.
Vor allem musste sie mit uns eine Klassengemeinschaft aufbauen. Sie
führte dazu die Teestunde und die Diskussionsrunden ein. Hier wurden
Probleme in der Klasse, z. B. das Klassenklima oder Mobbing aufgegriffen
und dann nach Lösungen gesucht. Da wir schon damals nicht sehr
pflegeleicht waren, wurde uns eine Lesenacht verweigert.

Am Europatag, der immer am 9. Mai begangen wird, waren wir sehr aktiv.

Ab dem 6. Schuljahr testeten wir als eine von 14 Modellschulen in BW unter
Anleitung von Frau Sieber und Herrn Schoch, Software für die
Eingangsstufe der Hauptschule. Manche Programme fanden wir ganz gut,
andere eher weniger.
Unser Europa-Rap anlässlich des Schulfestes zum Thema Europa riss, wie zu
erwarten, die Zuschauer vom Hocker.

Der Hauptschulschnuppertag für die Viertklässler ist an unserer Schule
ein fester Termin. Die Viertklässler können sich einen Vormittag lang in
verschiedenen Fächern über die Arbeitsweise in der Hauptschule
informieren. In Klasse 7 erkundeten wir mit ihnen das Leben der Ritter auf
ihren Burgen. Uns bereitete diese Unterrichtseinheit auch eine Menge
Spaß.
Auch der Landschulheimaufenthalt stand in Klasse 7 an. Am 3. Mai fuhren
wir mit dem Zug nach Norderney. Jeden Tag stand etwas anderes auf dem
Programm: Wir machten eine Inselralley, eine Radtour, eine Wattwanderung
(Wir sahen sogar Wattschweine), eine 7 Kilometer lange Wanderung und
einmal haben wir sogar gebadet. Mit Frau Sieber und Herrn Werle hatten wir
sehr viel Spaß.
Fächerverbindend, unter Anleitung von Frau Sieber und Herrn Schoch,
beteiligten wir uns an einem Kunstwettbewerb und dem Landeswettbewerb
"Das Europäische Haus." Arbeiten aus diesem Wettbewerb sehen
Sie jetzt. Jeder in der Klasse bekam einen Buchpreis.
Mit Herrn Schoch besuchten wir im Rahmen des Kunstunterrichts die Kimmich
- Galerie. Wir wurden vom ehemaligen Bürgermeister, Herrn Schlayer,
begrüßt. Die Künstlerin selbst erklärte uns ihre Bilder.
Zu Beginn des neuen Schuljahres mussten wir uns mal wieder an eine neue
Klassenlehrerin gewöhnen. Mit Frau Kopp beschäftigten wir uns
ausführlich mit unserer Zukunft. Im Rahmen der "Orientierung in
Berufsfeldern" wurden wir auf ein Leben nach der Schule vorbereitet.
Während des Praktikums schnupperten wir in verschiedene Berufe hinein.
Manche von uns fanden ihren Traumberuf, andere verabschiedeten sich schon
während des Praktikums von diesem. Sie wussten danach zumindest, was sie
nicht werden wollten.
Ebenfalls im 8. Schuljahr bildete uns Frau Veeser in Erster Hilfe aus.
Nach der erfolgreich abgeschlossenen Prüfung übernahmen hauptsächlich
Zehra, Dominik Müller und Simon den Schulsanitätsdienst. Sie kümmerten
sich in den Pausen liebevoll und kompetent um verletzte Mitschüler. An
einem Samstag im Juni fand in Altheim auf der Schwäbischen Alb eine
Fortbildungsveranstaltung für Schüler und Schülerinnen im
Schulsanitätsdienst statt, an der einige unserer Mitschüler teilnahmen.

Im Informatikunterricht lernten wir mit dem Präsentationsprogramm
PowerPoint umgehen. Als eine Multimedia AG angeboten wurde, ergriffen
einige von uns die Gelegenheit beim Schopf, einige Nachmittage lang tiefer
in die Materie einzutauchen.

Unseren Jahresausflug unternahmen wir in die Schweiz. Im Technorama
erkundeten wir viele Naturphänomene. Einige von uns waren total
fasziniert, andere hatten keine große Lust, etwas auszuprobieren. Danach
fuhren wir zum Rheinfall. Die herabdonnernden Wassermassen, das Getöse
und die Gischt boten ein grandioses Schauspiel und eine angenehme
Erfrischung. Erschlagen von alledem entspannten wir uns dann in
Schaffhausen - wo wohl? - Wir wie immer bei McDonalds und die Lehrer im
Eiscafe.
Ein netter Brauch an unserer Schule ist das Weihnachtslieder spielen auf
den Fluren der Schulhäuser. Auch hier haben wir uns aktiv beteiligt.

In der 9. Klasse musste Frau Kopp nochmals ein Jahr mit uns fertig werden.
Wie sie auf der Folie sehen, hatten wir einiges vor uns.
Eine Studienreise führte uns im Dezember nach Stuttgart in den Landtag.
Wir wohnten einer Sitzung des Landtages bei. Uns erstaunte, dass jeder im
Plenarsaal sich mit irgend etwas anderem beschäftigte oder sich mit
jemandem unterhielt aber keiner dem Redner zuhörte. Dagegen sind wir in
der Schule ja die reinsten Engel. Im Daimlermuseum staunten wir ob all der
tollen Autos. Nachdem wir auch noch über den Weihnachtsmarkt geschlendert
waren, sehnten wir uns nach einem Sitzplatz im Bus.

Trotzdem begann für uns jetzt der Ernst des Lebens. Als erste Klasse
unserer Schule mussten wir die Hauptschulabschlussprüfung nach der neuen
Prüfungsordnung ablegen. Davor war uns ganz schön mulmig, denn unter
einer Projektprüfung konnten wir uns noch nicht so richtig was
vorstellen. Wir arbeiteten fast nur noch in Projekten - das war nicht zu
jedermanns Freude. Wie wir die Projektprüfung erlebten, sehen sie jetzt
an einigen Beispielen, die wir im Informatikunterricht mit dem Programm
PowerPoint selbst gestaltet haben.
Beispiele: Australien (52-60) Mercedes (61-71) Baden Württemberg (72-83)
2. Weltkrieg (84-93) Ägypten (94-107) Die Projektgeschichte der
Pfahlbauten können wir Ihnen leider nicht zeigen, da die Datei durch ein
Versehen so geschädigt wurde, dass sie selbst von einem hinzugezogenen
Fachmann nicht wiederhergestellt werden konnte.
Im Mai und Juni kämpften wir uns dann durch die schriftlichen Prüfungen
in Deutsch, Mathe und Englisch. Leider konnten wir uns danach nicht auf
die faule Haut legen, da in allen anderen Fächern noch normaler
Unterricht stattfand und weitere Arbeiten geschrieben wurden. Ehrlich
gesagt - bei uns war die Luft raus.
Unsere Abschlussfahrt führte uns in die Ausstellung "Erde 2Punkt0
nach Stuttgart. Im "zoom in" experimentierten wir mit viel
Spaß, was nicht zu überhören war. Ohne unsere gestrengen Aufpasser
bummelten wir auf eigene Faust in Gruppen durch die Stuttgarter City. Das
war schon alleine wegen der vielen verschiedenen Leute auf der Straße und
der großen Auswahl in den Geschäften spannend.

Obwohl es ein paar Probleme gab, glauben wir, dass Frau Kopp uns trotzdem
den Weg in die richtige Richtung wies. Immer leicht hat sie es mit uns
nicht gehabt.