Schulfest 2003 "Zeit"
Nach oben
Unsere Schule
Aktuelles
Schulleitung
Lehrer
Schüler
Eltern
Schulförderverein
Impressum
Links

                                                                                                       Impressionen

Schulfest der Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule Lauterbach

Einen Tag lang drehte sich die ganze Schule um "Uhren und Zeit"



Alles hat seine Zeit: Knapp sieben Stunden lang stand die Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule Lauterbach bei ihrem Schulfest unter dem Zeichen von "Uhren und Zeit". Sie präsentierte die Ergebnisse der Projektwoche vom Ende des vergangenen Schuljahres. Insgesamt wurde das Thema Zeit in all seinen Facetten von allen Klassen umfassend bearbeitet. Für Schüler, Eltern und Gästen bot sich so einmal mehr der Anlass, das schulische Leben von seiner besten Seite aus nächster Nähe zu beobachten.

Schwungvoll ging es bereits bei der Eröffnung im Gymnastiksaal zu: die Schulbläsergruppe umrahmte den Auftakt, bei dem Rektor Otto Schoch als prominentesten Ehrengast den Sprengelschulrat Manfred Liebrecht begrüßte. Es war dessen Antrittsbesuch in Lauterbach und er konnte viele gute Eindrücke mit aufs Amt nehmen. Der Schulleiter würdigte insbesondere den hohen Stellenwert der Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule, der nicht zuletzt dadurch zum Ausdruck kam, dass die Eltern für das leibliche Wohl sorgten. Deren Bewirtungsangebote wurden dann auch den ganzen Tag über gerne angenommen, so dass am Schluss "Alles ausverkauft" gemeldet werden konnte.
Und niemand kam auf die Idee zu fragen, "wann es denn endlich klingelt". Bürgermeister Norbert Swoboda erinnerte in seinem Grußwort daran, dass diese als Bitte vorgetragene Frage schon mal gelegentlich im Unterricht gestellt wird. Nicht beim Schulfest: In seinem Grußwort, das mit etlichen philosophisch angehauchten Bezügen zum Motto des Festes angereichert war, stellte der Bürgermeister auch den regionalen Zusammenhang zu unserer Gegend her, die für Uhren und Zeitmessung steht.
Bei einem Gang durch die verschiedenen Räume im Hauptbau wurde dies immer wieder sichtbar.
In mehreren Klassenzimmern konnten die von den Schülern hergestellten, ganz verschiedenen Projekte angeschaut werden: geschichtliche, kulturelle, geografische, naturwissenschaftliche und politische Zeitreisen. Allesamt sehr ansprechend präsentiert unter dem Stichwort "Uhren und Zeit".
Mit vielen Bezügen, die bei manchen Besuchern die Frage aufkommen ließ: "Weißt du noch ...?" und etliche Erinnerungen weckten. Zum Beispiel in dem eigens hergerichteten „historischen Klassenzimmer", das nicht nur ein Anziehungspunkt für die Älteren war, sondern das die heutigen Schüler ganz "cool" und originell fanden.
Auch an den Lehrern ist die Zeit nicht spurlos vorüber gegangen: Beim Schulquiz musste je ein Kinderbild einem aktuellen Foto der Lehrer zugeordnet werden. Was auf Grund der doch sichtbaren Ähnlichkeit zumeist problemlos gelang und gelegentlich hieß es dann: "Der / die hat sich gar nicht verändert ..."
Selbst das Wetter spielte mit an diesem Samstag, und so unterhielt eine Formation der "Eintracht" während der Mittagszeit die Besucher mit flotten Melodien in der Pausenhalle.
Dort und im Schulhof konnten sich Schüler bei Geschicklichkeitsspielen beweisen - alle natürlich passend zum Motto des Schulfestes. Auch drinnen sorgten Vorführungen verschiedenster Art für abwechslungsreiche Kurzweil. Wobei selbst das Gemeindehaus, wie am Abend zuvor bei der Aufführung des Musicals "Mahlzeit", nochmals Raum bot: die ehemalige Klasse 4a präsentierte im kleinen Saal das Schattentheater "Momo". Nicht nur die besonders große Aufmerksamkeit der Zuschauer zeigte die Anerkennung für diese außergewöhnliche Leistung. Die weiteren Aufführungen, die allesamt im Gymnastiksaal stattfanden, hatten ebenfalls ein dankbares Publikum, das sich über die Leistungen der Schüler freute.
Egal ob es sich um das Dia-Kino "Caroline in der Wüste" handelte, den Weckertanz, den Auftritt der Minisingers, der "Geschichten und Geschichte" oder den Blättertanz.
"Basteln und Spielen" schließlich hieß die Devise im Aufenthaltsraum der Grundschule, und mit dem Kinderschminken auf dem Pausenhof ließen sich etliche Grundschüler "verschönern". So dass den ganzen Tag über Freude, Zufriedenheit und unentwegtes Treiben stattfand, und alleine schon die vielen Gesprächs- und Begegnungsmöglichkeiten, jenseits allen oftmals vorhandenen Zeitdrucks, trugen zum guten Gelingen bei.
"Kinder, wie die Zeit vergeht", hatte Bürgermeister Swoboda innerhalb seines Grußwortes zum Beginn des Schulfestes ein geflügeltes Wort zitiert. Viel Zeit hatten sich die am Schulleben Beteiligten im Vorfeld genommen, um bei ihrem Schulfest die Zeit für einen Moment anzuhalten und sich und den Gästen ein paar Stunden lang unbeschwerte wie auch zeitgemäße Eindrücke zu ermöglichen.

(Robert King)